Was sind die Hauptergebnisse* der BELLA-Studie?

  • bei rund 22% der befragten Kinder und Jugendlichen liegen zumindest Hinweise auf psychische Auffälligkeiten vor
  • Hinweise für Ängste finden sich bei 10%, Störung des Sozialverhaltens bei 8%, Depressivität bei 5% und Aufmerksamkeits-Defizit-Hyperaktivitätsstörung (ADHS) bei 2% der untersuchten Kinder und Jugendlichen
  • Risikofaktoren für psychische Auffälligkeiten sind insbesondere ein niedriger sozioökonomischer Status und Risiken in der Familie, wie zum Beispiel Familienkonflikte oder eine hohe elterliche Belastung
  • mit einer größeren Anzahl an Risiken gehen auch erhöhte Raten von psychischen Auffälligkeiten einher
  • Kinder mit individuellen, familiären und sozialen Schutzfaktoren zeigen weniger psychische Auffälligkeiten
  • nur die Hälfte der Kinder und Jugendlichen mit diagnostizierten psychischen Störungen sind in einer Behandlung

*Alle Hauptergebnisse der BELLA-Basiserhebung zur psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen in Deutschland sind in der Zeitschrift „Bundesgesundheitsblatt – Gesundheitsforschung – Gesundheitsschutz“ erschienen:

Ravens-Sieberer et al._2007.pdf
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Kooperationspartner

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